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  • AutorenbildAnja

Kartoffelexperiment 2022

Aktualisiert: 5. Aug. 2022

Kartoffeln – jammi lecker und so vielseitig - versprechen eigentlich eine sichere Ernte im Garten. Es sei denn der Kartoffelkäfer oder die Kraut- und Braunfäule kommen einem in die Quere. Weil man aber im Hobbygarten eine größtmögliche Ernte auf kleinem Raum anstrebt, habe ich dieses Jahr einen Versuch gewagt. Vor allem wollte ich wissen, ob sich der Kauf der teureren Saatkartoffeln lohnt.


Vorweg – dieses Experiment ist natürlich weder repräsentativ, noch wissenschaftlich, hat mir aber viel Spaß gemacht.

Entschieden habe ich mich für die beliebte Sorte „Linda“. Ab Februar habe ich Kartoffeln auf der Fensterbank vorgekeimt: einige aus dem Bioladen, dem Supermarkt und eben Saatkartoffeln. Den Boden habe ich für die Starkzehrer gleichmäßig vorbereitet. Tiefgründig mit der Grabegabel gelockert und mit Düngepellets, Urgesteinsmehl und Bodenaktivator aufbereitet. Anfang April wurden dann je zwei gleich große Kartoffeln jeder Sorte in Reihe gepflanzt. Sie haben gleiche Wassermengen, Nachdüngung und leider auch Schneckenfraß bekommen.


Und nun endlich zur Ernte… auf dem Foto erkennt man, dass es da Unterschiede gibt. Beim Wiegen das Ergebnis. Die Kartoffeln ergaben:

  • Supermarkt: 1,6 kg (4 große, der Rest so mittelgroß)

  • Bioladen: 1,8 kg (8 große, die anderen mittel bis klein)

  • Saatkartoffel: 2,6 kg (10 große, sonst auch mittel und klein).

Hey, wer im Kleingarten viel ernten möchte, kann Saatkartoffeln kaufen, aber eben auch die anderen bringen Ertrag. Vor allem die „Umsonst-Kartoffeln“, die wir regelmäßig im Schrank oder Keller vergessen, schon Keime haben und nicht mehr für die Küche geeignet sind. Also ran an die Knollen!


Vielfalt und Genuss, wünscht euch Anja

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